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events:2025-05-30_raiding_the_tokara_palace

* Sir Boris, Halbgott schlachtet Minotauren * Gruppe & Sir Boris greifen Tokara Palast an * Sir Boris wird gefangen & geopfert * Yig hat eine blutleere Halbgott-Leiche * Gruppe versucht zu entkommen

Martins “Sir Winston” wurde gefangen und mein Nobbie. Mein Malarus wurde versteinert. Ashley, Arim und Thorolf konnten fliehen. Letzterer verlor dabei sein Schwert. Keiner hat Gold aus den Schatzkisten mitgenommen.

# Peters Bericht

Auf dem Weg zum Eisenwald finden wir eine alte Tempelanlage der vielgesichtigen Bruderschaft. Der Grundriss der Tempelruine sieht aus wie der Tempel der Bruderschaft in Kareth. Wir finden dort eine vergilbte Buchseite im Hauptaltar (siehe Handouts), die darauf schließen lässt, dass die Yig gegen Arismyth Truppen kämpften und die Stadt Kogytha im Jahre 1015 belagerten. Die Belagerung durch die Yig konnte nur mit der Hilfe eines Ersatzheeres der Truppen Arismyths gebrochen werden, das die ersten zwei Battalione Orks enthielt. Die befreiten Bürger Kogythas reagierten verhalten auf den ungewohnten Anblick der Orktruppen, laut des Textes. Auf der Buchseite wird unter anderem der General Suphorêns erwähnt, der nach der Befreiung Kogythas dort Truppen für ein Heer Arismyths ausheben lässt. Das lässt uns stutzen, denn Suphorên ist auch der Name des legendären Eismagiers, der Arismyth am Ende besiegte und den Pass nach Süden mit dem großen Gletscher blockierte. Hatte sich damals einer der Generäle Arismyth gegen sie erhoben oder ist die Namensgleichheit nur ein Zufall?

Einige Tage später, nördlich des Eisenwaldes, übernachten wir in einem alten, verfallenen Magierturm. Der Turm hat an seiner Spitze ein offenes Dach gehabt und diente als Ort der Sterndeutung und Beobachtung. Das lässt uns kurz an den Hofastrologen Merellon des karischen Throns denken, der im Jahr 614 in seinem Buch “Von den Außensteyenden” von den Yig berichtete (siehe Handouts). Darin schrieb er, dass die Yig durch Portale im Land erschienen sind und bei Begegnungen meist freundlich und wissbegierig waren. Durch das Unterstützen lokaler Herrscher bei der Bekämpfung von Banditen und Aufständigen wurden sie mit der Zeit ein wesentlicher Teil der Kari Armee. Der Turm des Magiers steht in einem Bergpass dem wir folgen, denn wir versuchen von Norden her, über das Gebirge, zu der Minotaurensiedlung zu kommen, ohne durch den Wald zu müssen. Dort wollen wir die Minotauren überzeugen sich mit uns zusammenzuschließen und gegen die Yig zu ziehen. Zumindest war das unser Plan. Der Inhalt der gefundenen Buchseite lässt uns aber mit leichten Zweifeln zurück, ob nicht die Yig doch vertrauenswürdig sind und ob wir nicht versuchen sollten mit ihnen zu reden, um doch noch eine Allianz und eine gemeinsame Zukunft schaffen zu können.

Wir folgen den Bergpass, nächtigen auf einer kleinen Insel inmitten eines Bergsees, und beobachten des Nachts am Himmel den Schatten eines fliegenden Reptils, mit großen Schwingen und einer Schlangenform. Wir können aber nicht ausmachen, wie groß es ist. Einen Tag danach finden wir im Pass einen alten, verwitterten Altar mit dem eingemeiselten Symbol Arismyths darauf. Seine Oberfläche ist voller dunkel gefärbter Flecken und Menschenschädel sind neben ihm aufgehäuft. Gemeinsam werfen wir den Altar um, der früher mal ein Wegschrein gewesen ist und nächtigen dann des Abends in der Nähe. In der Nacht sehen wir wieder die Schlangenkreatur am Himmel, die Richtung des Hochplateaus fliegt, wo die Yig im Palast aus Eisenholz wohnen.

Am nächsten Tag treffen wir einen Reiter und reden mit ihm. Er scheint ein junger Ritter zu sein. Er nennt sich “Sir Bohrs” und ein aufsteigender Stier ziert seinen Schild. Wir schätzen ihn auf 17 Jahre alt. Er sagt, dass er auf einer geheimen Mission ist. Ein Gelöbnis hindert ihn über seine Mission zu sprechen. Wir halten ihn für einen drittgeborenen Adligen, denn im Norden ist es Gang und Gäbe, dass diese Ritter werden. Wir erzählen ihn von unserem Plan zu den Minotauren zu gehen und warnen ihn vor dem Wald und den Yig. Bei dem Wort Minotauren horcht der junge Ritter auf und sagt uns, dass laut den alten Legenden die Minotauren die ersten Diener Arismyth sind und sie stets bekämpft und getötet werden sollten.

Wir reisen gemeinsam weiter, dabei erzählt er uns von vielen Heldentaten, die er vollbracht haben will. Vom Töten einer großen Seeschlange und einer Hexe berichtet er uns oder wie er einmal einen Schneemenschen gejagt hat. Wir nehmen ihn ob seiner Jugend nicht für voll, bis er uns seinen vollen Titel nennt: Sir Bohrs der Unsterbliche. Das ist der Name eines Halbgottes, der uns bekannt ist. Wir wissen nicht, ob wir mit den Augen rollen sollen oder ob wir nicht tatsächlich mit einem Halbgott reisen. Sir Bohrs möchte mit uns auf jeden Fall das Minotaurendorf auslöschen, von dem wir erzählten, und lässt sich von dieser Idee auch nicht abbringen, deshalb schleichen wir uns in der Nacht davon. Wir wollen ihn nicht zum Dorf führen, denn dort hatte man uns nett aufgenommen und wir erinnerten uns auch an die vielen Frauen und Kinder dort. Wir hatten während des Tages Sir Bohris erzählt, dass die Minotauren nicht von den Monstern des Waldes angegriffen werden und er schlussfolgerte daraus, dass diese Diener Arismyths ein Geheimnis verbergen müssten, das man ihnen durch Folter entreißen könnte. Das war noch ein Grund mehr, weswegen wir ihn nicht zu den Minotauren führen wollten. Während wir uns in die Nacht sahen sahen wir wieder am Himmel die geflügelte Schlangengestalt.

Am nächsten Morgen wandern wir weiter und sehen irgendwann Feuer im Osten, und zwar dort wo das Minotaurendorf ist. Wir befürchten das Schlimmste und reisen dorthin. Wir finden ein verwüstetes und niedergebranntes Dorf vor. Überall liegen tote Minotauren herum. Wir finden die Spuren eines Reiters, von 5 weiteren Menschen und von einem Minotauren. Letzteren erkennen wir an den Hufabdrücken. Sie führen vom Dorf weg ins Gebirge. Sir Bohrs hat wohl Unterstützung gehabt und einen Gefangenen genommen. Wir finden noch weitere Spuren von Minotauren die in den Wald entkommen sind, was bedeutet, dass die anderen Minotaurenstämme des Waldes hiervon erfahren werden. Wir folgen den Spuren von Sir Bohrs, um mit ihm zu sprechen. Er hat vielleicht das Geheimnis bekommen, wie man unbeschadet durch den Wald reisen kann oder wir können ihn überreden mit uns gegen die Yig zu ziehen, um unsere Freunde zu befreien. Oder wir können seinen gefangenen Minotauren befreien, der uns dann das Geheimnis verraten kann, denn wir vermuten, dass es sich bei dem Gefangenen um einen der Ältesten der Minotauren handelt. Wir folgen den Spuren Sir Bohrs zwei Tage lang, bis wir ihn und seine Leute einholen.

Ashley erkennt dabei die Begleiter von Sir Bohrs. Es sind Abenteurer aus Tharkherheim, denen er dort beim letzten Mal feiern von den ganzen Schätzen im Eisenwald erzählt hatte (mishap table). Die Abenteurer sagen Sir Bohrs das man uns nicht trauen kann. Unser Sir Winsten lässt das keine Sekunde auf sich sitzen. Er fordert die Abenteurer ob dieser Unverschämtheit zu einem Ehrenduell heraus. Der Gewinner dieses hat recht. Sir Bohrs hält das für gut und wacht über das Duell als Schiedsrichter. Sir Winsten gewinnt das Duell und Sir Bohrs nennt uns ab da an “vertrauenswürdig”. Wir lagern mit Sir Bohrs und seinen Begleitern. Der Ritter teilt uns immer zu zweit mit seinen Leuten zur Nachtwache ein, damit wir uns kennenlernen. Sir Bohrs sagt uns auch, dass er nichts aus dem Minotauren bisher herausbekommen hat.

Am nächsten Tag will er mit uns die Yig finden und töten, denn bei ihnen handelt es sich, genau wie bei den Minotauren, um Tierwesen, die ausgelöscht gehören. Die Bitte vielleicht mit ihnen zu reden, denn sie könnten ja auch gut sein, wischt er beiseite. Es wird nicht geredet. Tierwesen sind böse und müssen sterben. Verzweifelt gehen wir mit ihm, zumindest haben wir gemeinsam eine Chance unsere gefangenen Freunde aus den Klauen der Yig zu befreien.

Wir greifen den Palast und die Yig an. Wir bekämpfen Schlangenwesen verschiedenster Art, auch geflügelte. Diese erkennen wir nun als unsere nächtlichen Sichtungen. Bei dem Kampf fällt Sir Bohrs, der in den Thronsaal vorpreschte und von uns getrennt wurde. Die Yig öffneten daraufhin mit dem Blut des Halbgottes ein Portal, durch das Verstärkung in den Palast geholt wird. Yighexen, -krieger und größere Schlangenmonster. Ab da versuchten wir nur noch zu entkommen und unsere Freunde vorher zu finden und zu befreien. Malarus wurde bei unserem Rückzug gefunden und befreit. Am Ende flohen wir. Malarus wurde dabei von einer Schlangenhexe versteinert und Sir Winsten und Norbert wurden gefangen genommen. Der Rest von uns konnte fliehen und auch der gefangene Älteste der Minotauren.

Dieser floh in den Wald. Bei dem Kampf starben zudem alle Begleiter von Sir Bohrs. Der Stand der Dinge ist jetzt folgender: die Bewohner von Kareth machen uns für die Angriffe des Waldes auf die Holzfäller verantwortlich, da wir den Wald erweckt und erzürnt haben. Die Minotauren haben jetzt durch den Angriff von Menschen ein Dorf verloren und der entkommene Minotaur wird den Stämmen im Wald auch nichts gutes über uns zu berichten haben - und mit den Yig befinden wir uns quasi jetzt im Krieg nach dem Angriff auf sie.

## Handouts [06 Suphorens Entscheidung](06%20Suphorens%20Entscheidung.md)

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